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Gemeindefreizeit in Siegwinden

Am verlängerten Wochenende vom 30. September bis zum 3. Oktober verschlug es unsere Gemeinde in die Mitte Deutschlands: Wir durften eine Gemeindefreizeit in Siegwinden genießen. Auch wenn der erste Abend aufgrund eines riesigen Staus stark dezimiert begangen wurde, trafen schließlich doch noch alle Teilnehmer wohlbehalten ein. Bei wunderschönem Altweibersommerwetter war dann viel Zeit da für Spaziergänge, Gespräche, Spiel & Sport und die Seele baumeln lassen.

Intensiv konnten wir uns mit den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte auseinandersetzen. Was machte die ersten Christen aus? Wie lebten sie ihren Glauben? Wo waren sie für Anfechtungen anfällig? Alles in allem regten die Themen viel zum Nachdenken an und wurden auch noch später in einigen Gesprächen bewegt. Dabei wurde es immer auch praktisch und so haben wir einige Impulse für unsere Gemeindearbeit mitnehmen dürfen.

Für spätere Generationen festzuhalten ist dann noch der fulminante Sieg, der uns im Fußball gegen ein Team aus dem benachbarten Freizeithaus gelang. Bei dem verdienten 2:1 zeigten „unsere Jungs“ wieder einmal, dass ihnen alles zuzutrauen ist.

Tauffest 2011

Das hat es in der Geschichte unserer Gemeinde auch noch nicht gegeben. Am Sonntag den 11.09.2011 bezeugten ganze 7 Menschen in aller Öffentlichkeit ihren Glauben an Jesus durch die Taufe. Bei strahlendem Sonnenschein durften wir am Allersee und anschließend in unserem Gemeindehaus ein wunderbares Fest feiern. Am Tag vor der Taufe wurden alle Täuflinge in die Gemeinde aufgenommen, zusammen mit 4 weiteren Personen. Dankbar können wir nur staunen, wie gut Gott es mit uns meint.

HPP Kaffeetrinken

Etwa 4 Mal im Jahr findet das HPP-Kaffeetrinken statt. Die EFG Wolfsburg, Träger des Pflegedienstes HPP, führt dieses Kaffeetrinken regelmäßig durch, um den (meist) älteren Patienten die Möglichkeit zu bieten, mit anderen Gästen in Kontakt zu kommen. So backen engagierte Mitglieder der Gemeinde im Vorfeld eine beträchtliche Anzahl Kuchen, bereiten Programmbeiträge vor, dekorieren liebevoll den Speisesaal und organisieren den Fahrdienst. Letzterer wird auf Wunsch angeboten, sodass die Besucher an ihrer Haustür abgeholt und zu dem Kaffeetrinken, das in den Räumlichkeiten der EFG Wolfsburg in Westhagen stattfindet, gebracht werden. Dort erwartet sie meist schon ein reich gedeckter Tisch, der nach einer kurzen Andacht meist umgehend der Plünderung freigegeben wird.

Dann folgt ein buntes Programm, das von Mal zu Mal vielseitiger wird: Mal tragen Kinder aus der Gemeinde erlernte Musikstücke oder Gedichte vor, mal singt die Jugendgruppe der EFG Wolfsburg ein Lied; es werden gemeinsame Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen, Geschichten vorgelesen und, was nie fehlen darf, die Besucher bekommen Raum für eigene Beiträge. So ist z.B. die Tagespflege eigentlich immer für das ein oder andere Lied bzw. Gedicht gut. Das passiert natürlich nicht alles an einem einzigen Nachmittag: Sinn ist es ja, den Senioren den Austausch untereinander zu ermöglichen. Daher wird versucht, das Programm möglichst straff zu halten – denn zu erzählen haben die meisten genug. Und so endet das Kaffeetrinken oft viel zu bald und die Besucher fahren nach Hause, oder werden nach Hause gebracht. Im September waren es etwa 70 Gäste, denen die Gemeinde dienen durfte und wir sind gespannt, wie die weitere Entwicklung verlaufen wird. [Anm.: HPP heißt mittlerweile Advie]

Teeny-Jugendfreizeit

„Deutschland sucht den Superchrist“ – jetzt auch in Wolfsburg! Pünktlich mit dem in Wolfsburg campierenden „Deutschland sucht den Superstar“-Truck zog es auch die – zugegebener Maßen nicht ganz so bekannte – Schwestershow nach Wolfsburg. Statt mit einem Truck ließen sich das Team um die Superstars Frank, Stefan & Co aber in den Räumlichkeiten der Schweriner Str. 27 nieder, dem Gemeindehaus der EFG Wolfsburg. Knapp 30 aufmerksamkeitssuchende Teens und Jugendliche mieteten sich für das Wochenende vom 24.-26. September in die Räume der EFG Wolfsburg ein. Für den Schlafkomfort war dank Massenlagern und „Isomatte mit Schlafsack“ gesorgt. Auf Körperhygiene wurde für diese Zeit großen Wert gelegt, so stand den 30 Teilnehmern sogar eine einzelne Dusche zu Verfügung.

Gerade erst angekommen, hatten die Teilnehmer nicht viel Zeit zum verschnaufen: Sofort ging es ans Casting. Die bereits erwähnt Jury um Frank fühlte den Probanden auf den Zahn: Vortragen sollten sie in kleinen Gruppen ein Lied. Vorbereitungszeit: 5 Minuten. Spätestens hier überlegte sich der ein oder andere Teilnehmer doch noch, ob es die richtige Entscheidung war, das Wagnis aufzunehmen… Und so endete das Casting tatsächlich recht – wie sagen wir es – glanzlos. Die spontan dazu gewählten Jurymitglieder bewiesen, dass sie Dieter Bohlen in Sachen Schlagfertigkeit und „Motivation“ in nichts nachstanden. Lediglich Frank lobte jede Gruppe für deren Bemühungen und Mut und versuchte sie, nach mitunter desaströsen Vorstellungen wiederaufzubauen. Die Frage, die er an diesem Abend mit auf den Weg gab: „Macht Jesus es nicht genauso? Zählt für ihn nicht auch nur unsere Person und unser Bemühen? Besteht die Leistung eines ´Superchristen` in seiner Person oder in seinen Taten?“

Am gleichen Abend noch verbrachten die Teilnehmer einen wettkampfreichen Abend im SoccerFive – der genauso anstrengend war, wie er Spaß gemacht hat. Der Vorteil: Es gab Duschen! Aber so kam es letztlich auch, dass sich – zurück im Camp – bereits gegen 12 Uhr ein breites Schnarchen in allen Gängen und Räumen breitmachte.

Der nächste Tag, ruhig mit etwas Vuvuzela-Chill-Musik begonnen, hatte ein großes Programm vor Augen: Die Teilnehmer sollten ihre Choreographiekünste unter Beweis stellen. Da aber einfach nur Tanzen recht langweilig erscheint, sollte es in den Harzer Hochseilgarten gehen! Sachen gepackt, im Auto sitzend und in einer Kolonne fahrend, bereits nach wenigen Kilometern hoffnungslos in alle Ecken versprengt und verfahren, meuterte ein Teil der Teilnehmer und ging postwendend zu Plan B über: Die Kletterhalle in Braunschweig. Da angesichts des Wetters den meisten Teilnehmer Angst und Bange wurde, wegen der im Freien und im Hohen abzuleistenden Choreographieprüfung, hatte die meuternde Bande Erfolg und die Teilnehmer konnten sich vor der Herausforderung drücken. So ging es zum Squashen und „Bouldern“ (Klettern in bis zu 4 Metern Höhe ohne Absicherung) nach Braunschweig, wo wir eine Menge Spaß hatten. Naja, zumindest die, die sich etwas getraut haben.

Im Camp wieder angekommen, nach anderthalb Stunden audiovisueller „Eiszeit“, gab es Teil 2 des Themas. Was den „normalen“ DSDS-Leuten normalerweise verwehrt bleibt, wurde den Teilnehmern hier von Frank näher gebracht: „Was muss ein guter Christ mitbringen? Wie habe ich gute Chancen auf den Titel des besten Christen?“

Weiter ging es dann mit einem leckeren Grillen bei gefühlten 3° C im „Schatten“ (Regenschutz), welches das extra eingefahrene mind. 4-Sterne-Koch-Ehepaar „Nelli & Richi“ trotz widrigster Bedingungen erstklassig zubereitete. Im Bezug zum 2. Thema erfuhren die Wagemutigen in Teil 3 der Schulung von Stefan, dass stolpern menschlich ist – David lässt grüßen – und dass die Kandidaten in dem Wissen um Superchristen nicht verkrampfen sollten, perfekt zu sein – denn das waren auch die Helden der Bibel nicht.

Und so verbrachten alle einen wieder recht kurzen Abend – nun saß uns noch das Klettern in den Rippen – und freuten sich darüber, dass der Wecker – bzw. die Vuvuzela – am folgenden Sonntag etwas später klinge(l)n würde. Trotzdem blieb noch Zeit für ein ausführliches „Bad-Taste“-Fotoshooting, das für einige grausige Bilder als Andenken sorgte.

Der Sonntag dann ging recht schnell vorbei: Nach dem Sonntagsgottesdienst war eigentlich noch ein optionaler Turnhallenbesuch geplant – der aber in etwa so gut ankam wie Nusspli auf dem Frühstücksbrötchen. Also gar nicht. Und so fuhren 30 geschaffte (dabei noch geschonte!) Teilnehmer nach Hause, um Alltags-Superchristen zu sein.

Come2gether - 1. Mai

Nach zweijähriger Pause war es am 1. Mai 2010 endlich wieder so weit: Jugendliche aus ganz Wolfsburg trafen sich am Allersee zum traditionellen Wolfsburger Jugendtag, dem Come2gether.

Dieser Tag wird (fast) jährlich von allen teilnehmenden Jugendgruppen der Stadt organisiert. Wir kommen zusammen (--> come together), um Gemeinschaft zu haben, gemeinsam Gott anzubeten, die Sonne zu genießen und/oder an diversen Turnieren teilzunehmen. Start war gegen 11 Uhr in der Früh mit einem gemeinsamen Gottesdienst, geleitet von Jugendlichen aus der Immanuelgemeinde.

Nach einer Anbetungszeit und einem kurzen Anspiel von der Gemeinde Gottes hielt Hagen Dammann, der neue Jugendpastor der Erlöserkirche, eine kurze Andacht über das Thema "Stille, damit wir Gottes reden hören".

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Nach dem Gottesdienst konnte dann endlich das Buffet erstürmt werden, bzw. durfte man sich in einer der vielen Schlangen einreihen, um dann obiges zu tun und das leckere Grillfleisch zu genießen. Mit dieser Stärkung im Magen ging es dann auch gleich weiter mit dem traditionellen Volleyballturnier und dieses Jahr auch, dank eines gesponserten Fußballfeldes, mit einem kleinen Fußballturnier. Alle anderen genossen einfach die Gemeinschaft und die Sonne, mit der wir mal wieder verwöhnt wurden, bzw. die bei einigen durch einen ordentlichen Sonnenbrand gekrönt wurde. Alles in allem ein voller Erfolg: Gute Gemeinschaft, herrliches Wetter und, bis auf die totale Erschöpfung der Trinkbechervorräte, ein reibungsloser Ablauf.