Business Joomla Themes by Justhost Reviews

Zwei Jahre in Malawi

Mein Name ist Benjamin und ich arbeite als Volontär an der „FACE Secondary School“ in Malawi, Afrika. Ich habe bereits ein Jahr an der Schule verbracht. In diesem Jahr habe ich unterrichtet, beim Bau der neuen Schulgebäude geholfen und anhand von Geschichten aus der Bibel Werte vermittelt.

FACE_Benjamin

FACE e.V. ist eine Organisation aus Wolfsburg, die sich zum Ziel gesetzt hat, jungen Menschen in Malawi zu helfen, ihre Zukunft selbst zu gestalten und ihre Charakterentwicklung zu fördern. Dies geschieht beispielsweise durch Mikrokredite, Coaching oder eben Schulbildung. In Malawi ist weiterführende Schulbildung kostenpflichtig. Den meisten Kindern bleibt dadurch der Zugang dazu verwehrt und sie haben auch nicht die Möglichkeit, danach an einer Universität zu studieren.

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt, in dem viele Menschen mit weniger als einem Euro am Tag auskommen müssen. 45% der 16 Millionen Einwohner sind unter 15 Jahre alt. Die Grundschulbildung ist schlecht und es mangelt an Lehrern und Arbeitsmitteln.

Um dem Land zu helfen, muss dort angesetzt werden, wo noch viel verändert werden kann. Kinder und Jugendliche sind neugierig und lassen sich formen. Um dem Land also dauerhaft zu helfen, muss man dem Land helfen, sich selbst zu helfen. Ich bin in Malawi, um meinen Teil dazu beizutragen. Ich genieße es, mit den Kindern zu reden, ihnen Englisch beizubringen, sie auszufragen und herauszufordern. Mehr Infos über FACE gibt es auf der Homepage http://www.face-project.de/

In der Gemeinde zu Hause fühlen...

... vom 02.10. bis zum 05.10.2014 trafen sich 22 Jugendliche in den Gebäuden unserer Gemeinde und richteten es sich dort richtig heimisch ein: wie jedes Jahr hatten wir ein Wochenende des gemeinsamen Lebens (WedgL). Wie der Name schon sagt, leben wir ein Wochenende zusammen in unserer Kirche.

Auch dieses Mal wurde gelacht, gesungen, gebetet, gespielt und viel Gemeinschaft gehabt. Neben der körperlichen Stärkung, die uns das Küchenteam jeden Tag durch leckeres Essen ermöglichte, gab es auch geistlichen Input. Mit der Themenreihe von unserem Gemeindeprediger bekamen wir jeden Tag einen Einblick in die Zeit von Jesus und seinen Jüngern. Am Freitag wurde gleich nach dem Frühstück fleißig gepaddelt- mit dem Kanu fuhren wir ganze 16 km auf der Oker. Und auch am Samstag blieb der Sport nicht aus. Wir teilten uns in Gruppen auf und machten eine Rallye quer durch Calberlah. Nach dem Gottesdienst am Sonntag fuhren wir dann wieder nach Hause. Somit ging das WedgL voller Spiel, Spannung und Spaß zu Ende und wir denken wir sprechen für alle wenn wir sagen, dass es sich trotz des wenigen Schlafes gelohnt hat!

-Jenny & Willi

Kanutour

Die Kanutour war einfach schön. So schön, dass zwei Boote den Ausstiegspunkt verpassten und etliche Kilometer zu weit orientierungslos über die Oker paddelten...

Gemeindefreizeit 2013

Alle zwei Jahre wieder fahren wir auf Gemeindefreizeit, so auch am Wochenende vom 27.-29.09. Unsere Gemeindefreizeiten sind nach folgenden Zielen ausgerichtet: die Gemeinschaft untereinander stärken, sich erholen, Spaß haben und durch geistliche Vorträge und/oder Predigten geistlich auftanken. Da wir zurzeit als Gemeinde das Jahresmotto „Familie“ gewählt haben, standen auch die Themen auf dieser Freizeit unter diesem Thema.

Los ging es im geistlichen Rüstzentrum Krelingen am Freitag zum Abendessen ab 18 Uhr. Am Abend gab es dann schon den ersten Vortrag unseres Gemeindepredigers aus einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema „Familie“. Es ging um Psalm 127 (Wofür können wir mit Blick auf Familie danken?) und Psalm 128 (Wofür können wir mit Blick auf Familie bitten?) mit jeweils anschließender Gebetszeit. Im Anschluss durften wir unsere Freizeit selbst gestalten. Verschiedene Gesellschaftsspiele wurden angeboten. Da die Nacht zwei Geburtstage verband, sollte sie nicht mit schlafen verschwendet werden; so entschlossen sich einige Jungs aus gegebenem Anlass ein kleines, virtuelles Fußball-Turnier zu veranstalten.

Der zweite Tag begann mit einem guten Frühstück. Danach wurde die Themenreihe von Freitagabend fortgesetzt. Das Thema für den Vormittag: "natürliche Autorität". Dieser Überbegriff wurde in drei Bereiche aufgeteilt: Amtsautorität, Sachautorität, Persönlichkeitsautorität. Diese wurden erklärt und erläutert. Anschließend gab es auch eine interessante Diskussionsrunde, mit Beispielen aus dem Alltag der Gemeindemitglieder. Nach dem Mittagessen gab es verschiedene Möglichkeiten sich auf dem Gelände zu beschäftigen. Neben sportlichen Aktivitäten wie Minigolf, Fußball und Volleyball, stand auch zur Wahl, einen Kaffee mit Kuchen bei netten Gesprächen zu genießen. Mit dem Abendessen steuerten wir dann schließlich dem letzten Teil der Themenreihe entgegen. Er sollte unter der speziellen Überschrift „Gender Mainstream“ stehen. Nach einer Definition und Beispielen für den bereits gegenwärtigen politischen und institutionellen Einfluss wurde die Bibel zur Prüfung herangezogen. Ähnlich wie Freitagabend wurden auch an diesem Abend wieder verschiedene Alternativen angeboten, den Abend zu verbringen. Das besondere Highlight: ein Lagerfeuer.

Am Sonntag wurde zwischen Frühstück und Abreise ein Gottesdienst veranstaltet, wie man ihn bei uns regelmäßig am Sonntag um 11 Uhr im Gemeindehaus erleben kann.

Himmelfahrtsgottesdienst

Was liegt näher, als Jesu Himmelfahrt unter freiem Himmel zu feiern? Natürlich nichts, und daher ist es eine Tradition unserer Gemeinde, auf einem Grillplatz den Tag miteinander zu verbringen. Der gemeinsame Gottesdienst markiert dabei den Beginn des Ausflugs. Neben einem besonderen Schwerpunkt auf Gesang darf natürlich die Predigt fehlen. In diesem Jahr wurden wir von unserem Gemeindeprediger daran erinnert, dass Jesus schon die Zeit nach seiner Himmelfahrt vorbereitet hat. Unter anderem in einem Gebet, in dem er schon vor 2000 Jahren für alle Gläubigen betet - also auch für uns. Was Jesus für die Zeit wichtig war, in der er nicht mehr leiblich bei den Menschen ist, sollte demnach auch für uns wichtig sein. Wie gut zu wissen, dass Jesus uns bei der Umsetzung nicht alleine lässt.

Da die Grills schon während dem Gottesdienst heiß laufen, kann schon bald nach dem Gottesdienst das herzhafte Mittagessen beginnen. Danach finden die traditionellen Volleyballturniere statt und es ist viel Zeit für Gespräche. Die Kinder können sich derweil auf einem Spielplatz austoben. Nach etwas Kaffee und Kuchen klingt der Tag langsam aus, wobei dieses Jahr der drohende Regen recht klar vorgab, wann wir unsere Zelte abzubrechen hatten. Erstaunlich ist allerdings, dass wir trotz 80 %iger Regenwahrscheinlichkeit wunderbares Wetter genießen konnten und kaum früher aufhören mussten, als sonst. Wieder einmal war es ein Tag zum Auftanken; und durch die ständigen Erinnerungen an vergessenes Geschirr in den kommenden Gottesdiensten werden wir auch noch lange davon zehren :)

Schneegestöber beim frühesten Sunrise-Gottesdienst aller Zeiten

„Wer legt bloß fest, wann Ostern gefeiert wird? Der gehört eingesperrt!“ – werden sich wohl viele am Ostermorgen um 06:30 Uhr draußen auf dem Klieversberg gedacht haben. Dort findet nämlich alljährlich der von der Immanuelgemeinde organisierte Sunrise-Gottesdienst statt. Zu früher Stunde treffen wir uns, um mit der Ostergeschichte, Gebet und vielen gemeinsamen Liedern Jesu Auferstehung zu feiern. Die Natur selbst liefert uns dafür ein schönes Bild: den Sonnenaufgang. Doch dieses Jahr war man schon froh, wenn man trotz dicker Schneeflocken die Liedtexte lesen und bei klirrender Kälte die Liederbücher halten konnte. Zu allem Unglück wurde auch noch die Uhr vorgestellt, das heißt „effektiv“ fand der Gottesdienst bereits um 05:30 Uhr statt. Dem Wetter und der Zeitumstellung war dann wohl auch die geringe Teilnehmerzahl von ca. 30 Jugendlichen geschuldet. Absolut gelungen und wunderbar war es jedoch auch dieses Jahr und das anschließende gemeinsame Frühstück in der Immanuelgemeinde ließ noch viel Raum für wärmenden Kaffe und gute Gespräche.

Für Interessierte hier noch kurz die Anmerkung, wie es sein konnte, dass Ostern kalendarisch so verhältnismäßig früh und noch dazu am Tag der Zeitumstellung stattfand:

Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im März statt. Der Ostersonntag findet am ersten Sonntag nach Frühlingsvollmond statt. Am Mond orientiert sich das Datum, da Jesus an einem Passahfest gestorben ist, das im jüdischen Mondkalender stets am gleichen Tag, am 14. Nisan, gefeiert wurde. Das war auch der Tag des Frühlingvollmonds. In unseren Sonnenkalender übertragen variiert das Datum des Frühlingvollmonds jedoch um bis zu vier Wochen - und damit variiert auch Ostern, das nächstes Jahr beispielsweise erst am 20. April gefeiert wird. Die genau Festlegung des Datums des Frühlingsvollmonds ist eine Wissenschaft für sich, Interessierte werden im Internet unter dem Stichwort „Computus“ fündig. In jedem Fall findet Ostern zwischen dem 21. März und dem 25. April statt. Das nächste Mal fallen Ostern und Zeitumstellung bereits 2016 zusammen, doch dann ist glücklicherweise fast zehn Jahre Ruhe.